Tagung "Religiöse Erfahrung, säkulare Vernunft und Politik um 1900"

Zwischen 1870 und 1930 kommt es in verschiedenen Weltregionen zu neuen religiösen Aufbrüchen, die sich jeweils an zwei dominanten Gestalten säkularer Vernunft abarbeiten, nämlich dem Historismus und dem Positivismus bzw. Evolutionismus. Inspiriert von Ansätzen der Lebensphilosophie und dem Existenzdenken Kierkegaards entsteht so um 1900 ein breites Spektrum an theologischen und philosophischen Aufschließungen von religiöser Erfahrung bzw. auch der Mystik, die die aktuellen Diskussionen über eine "Wiederkehr der Religion" oder einer "postsäkularen Gesellschaft" in ein neues Licht rücken.
 
Ziel dieser Tagung ist es, einzelne paradigmatische Ansätze, in der die Spannung zwischen religiöser Erfahrung, säkularer Vernunft und Politik im Zentrum steht, exemplarisch zu behandeln.

ReferentInnen: Baier Karl, Bocken Inigo, de Kesel Marc, Guanzini Isabella, Meiller Christopher, Popp Stephan, Riedenauer Markus, Schelkshorn Hans, Steunebrink Gerrit, Van der Zweerde Evert, Westerink Herman.

Zeit: Donnerstag 16.11. (ca. 15:00 – 19:00) und Freitag 17.11.2017 (09:00 – ca. 18:00)
Ort: : Sitzungssaal des Dekanats der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, 2. Stock rechts, Stiege 8
Koordination: a.o. Prof. DDr. Hans Schelkshorn; Prof. Dr. Herman Westerink

Veranstaltet von der Forschungsplattfom Religion and Transformation in Contemporary Society (RaT), dem Institut für Christliche Philosophie der Universität Wien und dem Titus-Brandsma-Institut/Nijmwegen