Monographien und Herausgeberschaften einzelner RaT-Mitglieder

2019

Christian Danz, Michael Murrmann-Kahl (Ed.): Verlust des Ichs in der Moderne? Erkundungen aus literarischer und theologischer Perspektive, Tübingen 2019.

Die Vorstellungen vom Ich und seiner Identität unterliegen einem permanenten Wandel. Der vorliegende Band thematisiert aus literaturwissenschaftlichen und theologischen Perspektiven die Transformation von Ichkonzepten und religiösen Selbstbildern in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Einsetzend mit literarischen Inszenierungen von Selbstbild und Religion im Roman des 19. Jahrhunderts zeichnen die Beiträge die Transformationen des religiösen Selbstbildes in der Literatur bis hin zur Popliteratur der Gegenwart nach. Offenkundig werden substantialistische Vorstellungen vom Ich (Seele) bzw. der Einheit oder des Kerns der Person (‚Persönlichkeit') durch reflexive Konzeptionen und Beschreibungen abgelöst. In der reflexiv gewordenen Moderne konkurrieren unterschiedliche Ichkonzepte, in denen das oft schon totgesagte Ich vielfältigen Metamorphosen unterliegt.

Link zur Seite des Verlags

Christian Danz: Gottes Geist. Eine Pneumatologie, Tübingen 2019.

Christian Danz arbeitet vor dem Hintergrund der Geschichte der Pneumatologie sowie der gegenwärtigen Problemstellungen ein Verständnis des Heiligen Geistes als Erinnerung an Jesus Christus aus. Das erfolgt in drei Hauptabschnitten. Zunächst rekonstruiert er die Lehrgeschichte in einer systematischen Perspektive, um die Problemanforderungen für eine Neugestaltung der Geistlehre auszuloten. Der darauf aufbauende Abschnitt dient der Grundlegung der Pneumatologie im Ausgang von einer Beschreibung der christlichen Religion als Kommunikation. Religion entsteht als ein sprachliches Selbstverständnis in einem dreipoligen Geschehen. Diese triadische Struktur nimmt er im abschließenden Hauptabschnitt auf und entfaltet den Heiligen Geist als Geber, Gabe und Aneignung. Die christliche Religion besteht in der Erinnerung an Jesus Christus, ihrer transformierenden Aneignung und Weitergabe.

Link zur Seite des Verlags

Enes Karic, Richard Potz, Denise Quistorp (Eds.): State and Religions in Bosnia and Herzegovina and Austria. A Legal Framework for Islam in a European Context. Wien 2019.

Legal framework for islam: two european "role model" states?

European societies are, and will become even more so increasingly diverse. Human mobility, to varying degrees and for different reasons, will be an inherent feature of the 21st century, on a European as well as a global scale. States are called upon organising diverse societies to guarantee peace and full enjoyment of individual rights for all citizens. Inclusive societies need to be built on the basis of fundamental values including democracy, the rule of law, and the respect for fundamental rights. Freedom of religion and belief, as well as the right to equality and non-discrimination are important elements to this end. Education is pivotal in this context.

Which legal frameworks and structures have proven useful for intercultural and interreligious harmony? Bosnia and Herzegovina and Austria share a history of secular neutrality of the State vis-à-vis religion, while maintaining equally good relations with all religions present in the State.

Within the European Union, important questions pertaining to values and cultural and religious diversity are currently being discussed; an exchange on best practises is explicitly encouraged. This publication aims at contributing to this European conversation, drawing on the shared history of our two countries. Can Bosnia and Herzegovina and Austria serve as models of a legal framework for Islam in a European context?

Link zur eLibrary des Verlags

2018

In questo suo importante lavoro, Kurt Appel elabora una teoria teologica del tempo, mostrandone il ruo- lo centrale nella concezione di Dio da parte della filosofia speculativa - da Leibniz a Kant, da Hegel all'ul- timo Schelling. Il concetto di tempo si mostra così come una chiave de- cisiva per la comprensione di questi due complessi sistemi di pensiero, la filosofia e la teologia. Il tempo al quale noi normalmente pensiamo, quello lineare e mecca- nico dell'orologio, scorre uniforme e indefinito, sempre uguale. È un continuum senza qualità di sorta, neutrale e asettico, del tutto indif- ferente: e pretende di dettar legge. Indagando il rapporto esistente fra il tempo della rivelazione (nel para- digma biblico) e il tempo secolariz- zato (del paradigma post-moderno), Appel mette in scacco i presuppo- sti di quest'ultimo. Mostra come la concezione del tempo cronologico in eterna espansione sia del tutto insufficiente. E svela come il senso del tempo aperto dalla creazione di Dio e occupato dall'intimità di Dio risieda "nelle infinite costellazioni dell'affezione che fanno il mondo degno di essere vissuto e il regno di Dio ospitale per una creatura real- mente finita" (P. Sequeri). L'eternità, in questo scenario, risulta momen- to di un tempo intrinsecamente li- turgico, nel cui passato - aperto e sempre da riscrivere - ci perviene il nome di Dio, e la cui dignità risiede nella vulnerabilità, nell'indisponibili- tà e nell'apertura dell'essere. Una sorprendente teoria teologica del tempo. Un modo inaspettato di guardare al Dio cristiano che si dona come nostro ospite nel tempo.

Der vorliegende Band stellt den Versuch einer theologischen Theorie der Zeit dar. Gezeigt wird, dass dem Thema „Zeit“ eine zentrale Stellung in der Auffassung Gottes seitens der spekulativen Philosophie Hegels und der Spätphilosophie Schellings zukommt. Auf diese Weise ist der Zeitbegriff ein Schlüssel zu einem Verständnis der beiden schwierigen Denksysteme. Der Band will weiters den Aufweis erbringen, dass sowohl das derzeit gängige säkulare Zeitkonzept einer ewig fortlaufenden chronologischen Zeit als auch das klassische theologische Zeitkonzept, in dem Zeit lediglich ein Vorspiel der zeitlosen Ewigkeit Gottes ist, unzureichend sind. Dagegen wird die Auffassung vertreten, dass die Ewigkeit ein Moment einer im Innersten liturgisch verfassten Zeit ist, in deren offener, je neu zu schreibender Vergangenheit Gottes Name auf uns zukommt, dessen Würde in der Verletzbarkeit, Unverfügbarkeit und Offenheit des Seins liegt.

Link zur Seite des Verlags

Die Kategorie einer „neuen Gnosis“ taucht bei Papst Franziskus beständig als kritischer Referenzpunkt auf. Oft wird der Neognostizismus dabei in Verbindung gebracht mit einer anderen heute weit verbreiteten Tendenz, dem Neopelagianismus. Papst Franziskus hält ihn für eine problematische Drift des Glaubenslebens des heutigen Menschen, welche charakterisiert ist durch eine kalte und harte Logik, die nach unumschränkter Beherrschung strebt, sowie durch eine Spiritualität, welche sich der Inkarnation verweigert und das Mysterium Gottes wie das seiner Gnade zu zähmen sucht.
Die Analyse dieser Kategorie und ihres unvermeidlichen Niederschlags auf Anthropologie und Pastoral kann einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis der theologischen Vision von Papst Franziskus leisten. Der Band zeigt auf, wie der Papst auf die Herausforderung einer möglichen Rückkehr dieser antiken Häresie mit der Einladung an die Kirche antwortet, tief in die eigene Zeit inkarniert zu sein, eine „Revolution der Zärtlichkeit“ zu fördern, sich nicht von „logischem und klarem Räsonieren“ verführen zu lassen und als „Doktrin“ das Evangelium Jesu Christi anzunehmen.

Weitere Informationen

Zeynep Arslan: Demokratisierung durch Selbstermächtigung. Zum Empowerment alevitischer Frauen* in der Türkei und in der Diaspora, Baden 2018 (Ulrike Bechmann, Wolfram Reiss (Ed.): Anwendungsorientierte Religionswissenschaft 12.)

Das Manuskript handelt vom demokratie- und friedenpolitischen Potenzial, der über Jahrhunderte verfolgten, diskriminierten, politisierten und daher ethnisierten Glaubensgemeinschaft der Alevit*innen, in den Gesellschaften (Türkei und Europa) in denen sie leben!

Die alevitische Lehre propagiert den Grundsatz der Gleichheit der Geschlechter, und die alevitischen Frauen* sind sichtbar, allerdings haben sie in der Praxis keine gesellschaftspolitische Entscheidungs- und Gestaltungsmacht. Diese Arbeit plädiert für die Entwicklung eines differenzfeministischen Ansatzes, um zunächst mit der Illusion über die Existenz der Gleichberechtigung der Geschlechter in den alevitischen Gesellschaftsgruppen zu brechen. Sechs Expert*inneninterviews zeigen, dass ein relevantes Bewusstsein für die organisierte Forderung von Gleichberechtigung nicht besteht.

Mittels inhaltlich-diskursanalytischem Vorgehen, teilnehmender Beobachtung, gesellschafts- und geo-politischer Analyse aktueller politischer Ereignisse in der Türkei, im Naher Osten und in Europa, wird der strategische Essentialismus, welcher auf die differenzfeministische Notwendigkeit aufbaut, argumentativ in drei Dimensionen gegliedert und ausgeführt. Diskutiert wird die Entwicklung einer klaren politischen Positionierung, die die Alevit*innen dazu befähigen soll, Demokratieentwicklungs- und Stabilisierungsprozesse in den Gesellschaften, in denen sie leben, (mit) zu initiieren und zu unterstützen.

Besonders in politisch bewegten Zeiten, in denen Menschen* unterschiedlichster Herkunft, sozialer, ökonomischer und politischer Situationen, gemeinsame Lebensräume zu teilen bestimmt sind, gilt es, das demokratiepolitische Potenzial des auf Humanismus, Pluralismus und Frieden aufbauende Alevit*innentümer, im Sinne der Entwicklung einer gesellschaftlichen Dialogkultur, nicht zu unterschätzen.

Die Arbeit kommt zum Schluss, dass für Mitglieder pluralistischer Gesellschaften das friedliche Zusammenleben ihrer und der nächsten Generationen, eine gemeinsame Motivation dafür sein kann, Demokratiepolitik miteinander zu gestalten.

Link zur Seite der Autorin

Ednan Aslan, Evrim Erşan Akkılıç, Maximilian Hämmerle: Islamistische Radikalisierung. Biografische Verläufe im Kontext der religiösen Sozialisation und des radikalen Milieu. Wiesbaden 2018.

Die vorliegende Studie nähert sich den Lebenswelten radikalisierter Personen und analysiert das vielschichtige Phänomen mittels Biografieforschung.
Die Ergebnisse zeigen, dass es sich bei islamistischer Radikalisierung um einen aktiven Prozess der Auseinandersetzung des Individuums mit einer bestimmten islamischen Theologie, samt ihren Normen und Wertvorstellungen, handelt. Die betroffenen Individuen radikalisieren sich dabei nicht isoliert, sondern sind eingebettet in ein soziales Umfeld, das in dieser Studie als radikales Milieu bezeichnet wird.

Der Inhalt
Radikalisierung • Methodischer Zugang • Die Biografien • Vergleich der ausgewählten Biografien • Diskussion der Ergebnisse und Ausblick

Die Autoren
Univ.-Prof. Dr. Ednan Aslan, Dr. Evrim Ersan Akkilic und Mag. Maximilian Hämmerle führten die Studie am Institut für Islamische Studien der Universität Wien durch.

Link zur Seite des Verlags

Karl Baier, Philipp Maas, Karin Preisendanz (Eds.), Yoga in Transformation. Historical and Contemporary Perspectives, Göttingen 2018.

This volume explores aspects of yoga over a period of about 2500 years. In its first part, it investigates facets of the South Asian and Tibetan traditions of yoga, such as the evolution of posture practice, the relationship between yoga and sex, yoga in the theistic context, the influence of Buddhism on early yoga, and the encounter of Islam with classical yoga. The second part addresses aspects of modern globalised yoga and its historical formation, as for example the emergence of yoga in Viennese occultism, the integration of yoga and nature cure in modern India, the eventisation of yoga in a global setting, and the development of Patañjali’s iconography. In keeping with the current trend in yoga studies, the emphasis of the volume is on the practice of yoga and its theoretical underpinnings.

Link zur Seite des Verlags

Christian Danz (Ed.): Paul Tillich. Rechtfertigung und Neues Sein, Leipzig 2018.

Rechtfertigung und Neues Sein stellen zwei Stichworte dar, in denen sich die Theologie Paul Tillichs brennpunktartig verdichtet. Die Begriffe signalisieren einerseits den Anschluss an die protestantische Lehrtradition, andererseits deren Umformung vor dem Hintergrund der Moderne. Mit dem frühen Aufsatz »Rechtfertigung und Zweifel« (1924) sowie dem späten »Das Neue Sein als Zentralbegriff einer christlichen Theologie« (1955) werden in dem Band zwei Schlüsseltexte Tillichs kommentierend erschlossen, die ins Zentrum seiner Theologie führen und sein Ringen um eine modernegemäße Fassung des christlichen Glaubens sowie der Theologie dokumentieren.

Link zur Seite des Verlags

Christian Danz et al. (Eds.): International Yearbook for Tillich Research, Berlin/Boston 2018.

Das International Yearbook for Tillich Research bietet eine Plattform für die unterschiedlichen Arten der Interpretation und Rezeption des Werkes von Paul Tillich, wobei vor allem die internationale Tillich-Forschung durch gegenseitigen Austausch befördert werden soll. Der 12. Band widmet sich der "Methode der Korrelation". Zudem finden sich auch in dieser Ausgabe Rezensionen wichtiger Publikationen zu Tillich sowie eine Bibliographie, die über die aktuelle Literatur informiert.

Link zur Seite des Verlags

Das Dämonische ist eine Kategorie des Zweideutigen in den philosophischen, theologischen und kulturwissenschaftlichen Diskursen um 1900. Paul Tillich hat den Begriff in seinen Schriften seit den 1920er Jahren verwendet und zu einer grundlegenden Kategorie seiner Religionsphilosophie, Theologie und Kulturtheorie ausgearbeitet. Die Beiträge des Bandes thematisieren erstmals Tillichs Verständnis des Dämonischen in problem- und werkgeschichtlicher sowie systematischer Perspektive. Erst dadurch wird sein Verständnis des Dämonischen vor dem Hintergrund der vielschichtigen Kontroversen um diese Deutungskategorie des Ambivalenten in den philosophischen und theologischen Debatten des 20. Jahrhunderts prägnant herausgearbeitet.

Matthias Flatscher, Gerald Posselt:Sprachphilosophie. Eine Einführung. 2. Auflage. Wien 2018.

Was ist Sprache? Welches Verhältnis besteht zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit? Welche Rolle spielt Sprache in der sozialen Interaktion?

Der Band bietet eine kompakte Einführung in die grundlegenden Fragen und maßgeblichen Antworten der Sprachphilosophie vor und nach dem »linguistic turn«. Klassische Ansätze von der Antike über Locke und Leibniz, Herder und Humboldt bis zu Nietzsche werden ebenso diskutiert wie die zentralen Positionen des 20. Jahrhunderts: analytische Philosophie (Frege, Wittgenstein, Austin), Hermeneutik und Phänomenologie (Heidegger), Strukturalismus (Saussure) und Dekonstruktion (Derrida, Butler). Damit wendet sich der Band an Studierende der Philosophie sowie benachbarter Disziplinen wie Literatur-, Kultur-, Medien- und Sozialwissenschaften.

Link zur Seite des Verlags

Andrea Lehner-Hartmann, Thomas Krobath, Karin Peter, Martin Jäggle (Eds.): Inklusion in/durch Bildung? Religionspädagogische Zugänge. Göttingen 2018.

Die Beiträge in diesem Band bieten vielfältige internationale und regionale Zugänge zum Thema Inklusion. Sie laden sowohl zu einem problem- als auch zu einem perspektivenorientierten Verständnis von inklusiver Praxis ein. Der Fokus der verschiedenen Themenkomplexe liegt auf der Bedeutung für inklusive Bildung und deren konkrete Herausforderungen. Eine Grundlegung erfolgt in bildungswissenschaftlicher, theologischer, anthropologischer und religionspädagogischer Hinsicht. Auswirkungen auf Schule, Religionsunterricht und Religionsdidaktik werden untersucht und verweisen darauf, wie sehr Lehrende der Selbstreflexion und einer geänderten Aus-, Fort- und Weiterbildung bedürfen. Zudem vermittelt dieser Band Erfahrungen aus verschiedenen Praxisfeldern, beispielsweise aus dem Kontakt Studierender mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Link zur eLibrary des Verlags

Karsten Lehmann: Religiöse Vielfalt in Österreich erforschen. Religionswissenschaftliche Anregungen zum Begriff der Interreligiosität. Wien 2018 (Antrittsvorlesungen an der KPH Wien/Krems).

Die Vorlesung markiert grundlegende Veränderungen in der gesellschaftlichen Positionierung
von Religion, die mit dem Ausdruck "Interreligiosität" angezeigt werden. Dieser vielschichtig
gebrauchte Begriff bezeichnet eine religiös-plurale Situation, die es zu erforschen gilt. Dazu
werden verschiedene religionswissenschaftliche Ansätze diskutiert. Im abschließenden Teil
wird das zukünftige Arbeitsprogramm des Spezialforschungsbereichs ‚Interreligiosität‘ an
der KPH Wien/Krems präsentiert:

- Religiöse Vielfalt in Österreich verstehen und erklären
- Konstruktionen religiöser Pluralität im Bildungsbereich
- Vermittlung interreligiöser Kompetenz

Link zum Volltext

Die Frage nach dem Verhältnis von Heils- und Weltgeschichte stellt die zentrale fundamentaltheologische Herausforderung sämtlicher Theologien der Befreiung dar. Die Geschichtstheologie Ignacio Ellacurías ist eine der anspruchsvollsten und differenziertesten Antwortversuche, die in dieser Tradition entwickelt wurden. Die Arbeit rekonstruiert die Grundlinien von Ellacurías „Philosophie der geschichtlichen Realität“ und entwickelt die Perspektiven, die sich aus seiner „geschichtlichen Soteriologie“ für die Verhältnisbestimmung von Christentum, Politik und Zivilgesellschaft ergeben. Chancen und Grenzen dieses Ansatzes werden dabei ebenso analysiert wie die Relevanz, die ihm für die Begründung einer politischen Theologie innerhalb der globalen Moderne aktuell zukommt.

Link zur Seite des Verlags

Sebastian Pittl (Ed.): Theologie und Postkolonialismus. Ansätze - Herausforderungen - Perspektiven. Regensburg 2018.

Die Auseinandersetzung mit Geschichte, Folgen und Neuformierungen von Kolonialismus stellt in weltkirchlicher Hinsicht eine zentrale Herausforderung dar. Postkoloniale Studien haben in den letzten Jahren entscheidende Anstöße zum besseren Verständnis dieser Phänomene geleistet, innerhalb der deutschsprachigen katholischen Theologie jedoch bislang wenig Resonanz gefunden. Der Band leistet eine systematische theologische Auseinandersetzung mit postkolonialen Theorien. Er beleuchtet die Erfahrungen unterschiedlicher weltkirchlicher Kontexte und bringt Ansätze post-, de- und antikolonialen Denkens in ein kritisches Gespräch.

Link zur Seite des Verlags

Lukas Pokorny, Franz Winter (Ed.): Handbook of East Asian New Religious Movements, Leiden 2018 (Brill Handbooks on Contemporary Religion, Volume 16).

A vibrant cauldron of new religious developments, East Asia (China/Taiwan, Korea, Japan, and Vietnam) presents a fascinating arena of related research for scholars across disciplines. Edited by Lukas Pokorny and Franz Winter, the “Handbook of East Asian New Religious Movements” provides the first comprehensive and reliable guide to explore the vast East Asian new religious panorama. Penned by leading scholars in the field, the assembled contributions render the Handbook an invaluable resource for those interested in the crucial new religious actors and trajectories of the region.
Contributors: Erica Baffelli, Donald L. Baker, Paul Beirne, Sergei Blagov, Pascal Bourdeaux, Bongkil Chung, Philip Clart, Ugo Dessì, Emily Dunn, Anne Mette Fisker-Nielsen, Esther-Maria Guggenmos, Marcus Günzel, Edward Irons, Jérémy Jammes, John Jorgensen, Hui-yeon Kim, Hideaki Matsuoka, Benjamin Penny, Victoria Rose Montrose, Barbara Rossetti Ambros, Monika Schrimpf, Timothy Smith, Birgit Staemmler, Nancy K. Stalker, Gregory Wilkinson, Yu-shuang Yao, Carl F. Young

DOI: doi.org/10.1163/9789004362970

Link zur Seite des Verlags

Regina Polak, Andrea Lehner-Hartmann, Viera Pirker, Katja Fraunbaum (Eds.): Migrationskompass. Von Angst bis Zuversicht, Wien 2018.

Das Institut für Praktische Theologie hat in einem zweijährigen transdisziplinären Prozess dieses Handbuch publiziert, das der Reflexion und Weiterbildung für das Leben und Lernen von und mit geflüchteten Menschen sowie Migrantinnen und Migranten in einer Migrationsgesellschaft dient und damit einen Beitrag zu inklusiver Integration leistet. Themen und Inhalte wurden auf der Basis der Flucht- und Migrationsforschung am Institut sowie in Kooperation mit Expertinnen und Experten aus der Flüchtlings- und Integrationsarbeit in Gesellschaft, Kirche und Schule, aus der Forschung, aus lokaler, nationaler und EU-Politik, aus Wirtschaft, Recht und Bildung sowie Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung erarbeitet. Das Handbuch bietet Grundlagenwissen, Lernimpulse sowie Praxishinweise, die auf vielfältige Weise in Bildungsprozessen eingesetzt werden können und zur Reflexion persönlicher Erfahrungen mit Flucht, Migration und Integration anregen. 50 alphabetisch geordnete Schlüsselbegriffe (von „Angst“ über „Fremd“, „Gutmensch“, „Leitkultur“, „Werte“ bis „Zuversicht“), 10 Visionen einer inklusiven Gesellschaft, literarische Texte des Schriftsteller Ilija Trojanow sowie weiterführende Links und Literaturhinweise ermöglichen das Nachdenken und Weiterbildung zu diesen brisanten Themen. Der MIGRATIONSKOMPASS richtet sich an alle, die sich mit dieser Herausforderung auseinandersetzen wollen, v.a. an Flüchtlingsbegleiter*innen in Ehrenamt und Freiwilligenarbeit sowie an Lehrer*innen an öffentlichen und privaten Schulen. Finanziert wurde der MIGRATIONSKOMPASS von der ERSTE Stiftung und der CARITAS.

Der MIGRATIONSKOMPASS wurde am 10. Dezember 2018 anlässlich des 70. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am ERSTE Campus in Wien vor 70 Personen aus allen Bereichen der Integrationsarbeit präsentiert. Begleitet wurde die Präsentation von einer Key-Note des SORA-Direktors Günther Ogris sowie einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Rainald Tippow (Caritas), Andrea Lehner-Hartmann (Institut für Praktische Theologie), Ruth Schöffl (UNHCR Österreich), Franz Karl Prüller (ERSTE STIFTUNG), Kenan Güngör (Soziologe, Think.Difference), moderiert von der Projektleiterin Regina Polak (Institut für Praktische Theologie).


Der MIGRATIONSKOMPASS kann am Institut für Praktische Theologie um 10 Euro abgeholt bzw. 12 Euro bestellt und zugesendet werden. (monika.mannsbarth@univie.ac.at)

Weitere Informationen

Sieglinde Rosenberger, Verena Stern, Nina Merhaut (Eds.): Protest Movements in Asylum and Deportation. Cham 2018.

This open access book deals with contestations “from below” of legal policies and implementation practices in asylum and deportation. Consequently, it covers three types of mobilization: solidarity protests against the deportation of refused asylum seekers, refugee activism campaigning for residence rights and inclusion, and restrictive protests against the reception of asylum seekers. By applying both a longitudinal analysis of protest events and a series of in-depth case studies in three immigration countries, this edited volume provides comparative insights into these three types of movement in Austria, Germany, and Switzerland over a time span of twenty-five years. Embedded in concepts of political change, limited state sovereignty, and migration control, the findings shed light on actors, repertoires, and the effects of protest activities. The contributions illustrate how local contexts, national political settings, issue specifics, and social ties lead to distinctly different forms of protest emergence, dynamics, and strategies. Additionally, they give a profound understanding of the mechanisms and constellations that contribute to protest success, both in terms of preventing deportations of individuals as well as changing policies. In sum, this book constitutes a major contribution to empirically informed theoretical reflections on collective contestation in the fields of refugee studies and social protest movements.

Link zur Seite des Verlags

Hans Schelkshorn (Ed.): Theorie der Achsenzeit? Polylog 38, Wien 2018.

Die Beiträge des Themenschwerpunkts der vorliegenden Ausgabe von Polylog gehen auf das »Wiener Forum interkulturellen Philosophierens« zurück, das im Feber 2017 von der Wiener und der allgemeinen Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (WiGiP und GIP), gemeinsam mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst Wien (IWK) organisiert wurde. Im Zentrum des Thementags stand eine Debatte über Jaspers’ Theorie der Achsenzeit, die in der Anfangsphase eine wichtige Rahmentheorie für manche Vertreter einer »interkulturellen Philosophie« (Ram Adhar Mall, Heinz Hülsmann, Franz Martin Wimmer) bildete. Mit der Annahme von mehreren Geburtsorten der Philosophie (Indien, China, Europa) konnte der Exklusivitätsanspruch der europäischen Philosophie aufgebrochen werden. Inzwischen ist jedoch die Achsenzeittheorie sowohl in der interkulturellen Philosophie als auch in den Kulturwissenschaften zum Gegenstand vielfacher Kritik und zahlreicher Revisionen geworden. Die unterschiedlichen Debatten über die Theorie der Achsenzeit verliefen jedoch bislang auf getrennten Pfaden. Vor diesen Hintergrund versuchte das »Forum interkulturellen Philosophierens« einerseits kulturwissenschaftliche und philosophische Auseinandersetzungen mit der Achsenzeittheorie in ein Gespräch zu bringen, und andererseits ihre Relevanz für die interkulturelle Philosophie auf den Prüfstand zu stellen.

Mit Beiträgen von Franz Martin Wimmer, Jan Assmann, Anke Graneß, Heiner Roetz, Hans Schelkshorn, Johanna Maj Schmidt, Barbara Schellhammer, Cornelius Zehetner, Lisa Häberlein und Nausikaa Schirilla

Link zur Zeitschrift

Hans Schelkshorn, Gunter Prüller-Jagenteufel, Rita Perintfalvi (Eds.): Macht und Machtkritik. Beiträge aus feministisch-theologischer und befreiungstheologischer Perspektive. Aachen 2018.

In den letzten Jahrzehnten haben die Macht- und Unterdrückungsstrukturen, welche von Seiten befreiender und feministischer Theologien einer fundamentalen Kritik unterworfen werden, tiefgreifende Transformationen erfahren. Sie haben sich nicht nur globalisiert, sondern auch anonymisiert und pluralisiert. Für die feministischen wie auch die Befreiungstheologien stellt sich damit die Aufgabe, sowohl ihre Machtkritik als auch ihr emanzipatorisches Engagement neu zu bestimmen.
Diesem Anliegen widmete sich der vierte Workshop „kontextuelle befreiende Theologien“, dessen Beiträge hier gesammelt vorliegen. Sie stellen zum einen die fundamentalen Fragen zu Macht und Machtkritik und machen dabei die Pluralität und Breite aktueller befreiender und genderbezogener Theologieentwürfe sichtbar; und das nicht nur aus christlicher, sondern auch aus jüdischer und islamischer Perspektive. Biblische, praktisch-theologische und ethische Beiträge vervollständigen den theologischen Rundgang durch Macht und Machtkritik.

Link zur Seite des Verlags

Michael Staudigl, Jason W. Alvis (Ed.): Phenomenology and the Post-Secular Turn, London 2018.

Are we living in a ‘post-secular age’, and can phenomenology help us better understand the discontents of secularism? From Habermas’ claim that the secular hypothesis has failed for democratic reasons to the fact that religion, far from its predicted dwindling, is as strong as ever (or even stronger than before), some have concluded that secularism as we know it is over. Others have questioned whether we have ever truly been secular, if the concept applies only to European societies, or whether the very notion of religiosity is merely a weapon of pacification in the hands of Western universalism. The post-secular notion thus lingers between sociological fact and philosophical theory, and it is the latter that we need to investigate if we want to confront the challenges that any ‘return of religion’ entails.

Although phenomenology has furnished manifold devices to rethink religious experience in a post-metaphysical way, its investigations often remain individualistic and beholden to unproductive dichotomies. This volume assembles investigations into secularism’s discontents by addressing religion’s role in forming the fabric of contemporary societies and unveiling new constellations of faith and reason beyond many beloved modernist dichotomies (e.g. theism/atheism, myth/Enlightenment, fundamentalism/tolerance) that often go under-investigated.

This book was originally published as a special issue of the International Journal of Philosophical Studies.

Link zur Seite des Verlags

Georg Stenger, Sergej Seitz, Anke Graneß (Eds.): Facetten gegenwärtiger Bildtheorie. Interkulturelle und interdisziplinäre Perspektiven. Wiesbaden 2018.

Das Bild ist ohne Zweifel ein interkulturelles Grundphänomen. In verschiedenen kulturellen Kontexten finden sich stets bestimmte Formen und Praktiken bildlicher Darstellung, die sich zudem als Ausdruck der jeweiligen Welt- und Selbstansichten lesen lassen. Zugleich drängen Fragen nach universalen Strukturen der Bildlichkeit und der Bildwahrnehmung in den Vordergrund. Damit verweisen das Kulturelle und das Bildliche in spannungsreicher Form aufeinander. Dieser Band unternimmt einen ersten Brückenschlag zwischen Ansätzen der Bildtheorie und der interkulturellen Philosophie und liefert damit auch neue Zugänge zu aktuellen bildethischen und bildpolitischen Debatten.

Link zur Seite des Verlags

Jan-Heiner Tück: A Gift of Presence. The Theology and Poetry of the Eucharist in Thomas Aquinas, Washington 2018.

Jan-Heiner Tück presents a work that explores the sacramental theology, lived spirituality, and Eucharistic poetry of the Church's doctor communis, St. Thomas Aquinas. Although Aquinas' Eucharistic poetry has long occupied an important place in the Church's liturgical prayer and her repertoire of sacred music, the depth of these poems remains hidden until one grasps the rich sacramental theology underlying it. Consequently, Tück first offers a detailed but approachable primer of Aquinas' theology of the sacraments, before diving deeply into the Angelic Doctor's theology and poetry of the Eucharist. The Scriptural accounts stand at the heart of the systematic framework developed by Aquinas, and thus significant attention is devoted to showing the harmony between the accounts of Christ's passion and the detailed exposition of the Summa theologiae. Moreover, the Eucharistic controversies of the ninth and eleventh centuries provide the contrapuntal context in which Aquinas did his thinking, praying, and writing. Not surprisingly, therefore, the response he crafts to these controversies draws upon both speculative powers and contemplative prayer, brought together in the unity of Aquinas' theology and spirituality. The net result is a twofold treasure for the Church: a careful systematic presentation of Eucharistic theology and the lived devotional expression of the same in the carefully constructed—and now much beloved—stanzas of Pange lingua gloriosi, Lauda Sion, Adoro te devote, etc. By revealing the lively interplay of the saint's powerful speculative intellect and a heart steeped in love for the Eucharistic Lord, Tück offers a sophisticated exposition of Aquinas' Eucharistic poetry and the roots it sinks into a wider theological framework. Finally, the contemporary significance and power of Aquinas' work is drawn out, not only in the rarefied realm of intellectual inquiry but also in the everyday expanse of ordinary life.

Link zur Seite des Verlags

Jan-Heiner Tück (Ed.):„Der große Niemand“. Religiöse Motive im literarischen Werk von Thomas Hürlimann. Freiburg 2018.

Thomas Hürlimann gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Erzählkosmos ist durchzogen von vielfältigen religiösen Motiven, die im vorliegenden Band aus literaturwissenschaftlicher, philosophischer und theologischer Sicht gedeutet werden. Der Titel »Der große Niemand« spielt auf die durchgehende Präsenz der Themen ›Tod‹ und ›Theodizee‹ in Hürlimanns literarischem Werk an. Woher kommt das Böse, wenn Gott doch gut ist? Wie kann man leben, wenn man weiß, dass man sterben muss?

Diese Frage spielt bei Thomas Hürlimann eine zentrale Rolle. Schon die frühe Erzählung Die Tessinerin (1981) beschreibt den Sterbeprozess einer Frau, die in dem Dorf, in dem sie gelebt hat, immer fremd geblieben ist – eine Erzählung, in die biographische Einschübe über das Sterben des eigenen Bruders eingeflochten sind. Der Roman Der große Kater (1998) handelt vom Sturz des Schweizer Bundespräsidenten durch eine böse Intrige. Dieser sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, er würde den eigenen Sohn auf dem Altar der Öffentlichkeit opfern. Sein Optimismus zerbricht, er ringt mit dem »großen Niemand«. Die Novelle Fräulein Stark (2001) erzählt vom Erwachen des Geschlechts. Ein Schüler verbringt seine Ferien im Stift St. Gallen und entdeckt in der »Bücherarche« das andere Geschlecht. Zugleich keimt sein Interesse für die eigene Genealogie auf, deren jüdische Wurzeln tief in die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts hinabreichen …

Der Band versammelt Beiträge von Alfred Bodenheimer, Jakob Helmut Deibl, Christoph Gellner, Thomas Hürlimann, Helmuth Kiesel, Sebastian Kleinschmidt, Elke Pahud de Mortanges, Hans-Rüdiger Schwab, Jan Juhani Steinmann, Jan-Heiner Tück und Irmgard Wirtz.

Mit Beiträgen von Alfred Bodenheimer, Jakob Helmut Deibl, Christoph Gellner, Thomas Hürlimann, Helmuth Kiesel, Elke Pahud de Mortanges, Hans Rüdiger Schwab, Jan Juhani Steinmann, Jan-Heiner Tück

Link zur Seite des Verlags

2017

Der vorerst letzte Band der Reihe Anwendungsorientierte Religionswissenschaft (Wolfram Reiss / Ulrike Bechmann Hg.) ist am 4.12.2017 erschienen: Diana Serôdio/Cornelis Hulsman (Hg.): The 2014 Egyptian Constitution. Perspectives from Egypt (Anwendungsorientierte Religionswissenschaft Band 10) Tectum-Verlag: Marburg 2017. Aushang.

 

After President Hosni Mubarak was toppled in 2011, discussions followed immediately regarding the revision of the Egyptian Constitution. Islamist political groups insisted that Parliamentary and Presidential elections should precede the formation of a new Constitution, aiming to use their momentum to gain the upper hand in the Constitutional Assembly. Non-Islamists believed that representatives from all layers of society must first formulate a new Constitution before elections should be held. Out of this struggle emerged the 2012 Constitution, a document deeply influenced by Islamist political ideas and goals. Dissatisfied with the proceedings, the non-Islamists walked out of the Constitutional Assembly before the Constitution was finalized. In attempts to reconcile the alienated non-Islamist factions, and heal a divided Egyptian society, the Egyptian Constitution of 2014 was created. All efforts were made to avoid a similar walk-out from Islamist factions. Various political actors were interviewed during, and shortly after the 2014 constitutional formation process. This book is essential reading for anyone wishing to understand the discussions and debates surrounding the formation of the 2014 Constitution. This book follows and complements the previous books in the series on recent religious and political developments in Egypt, in particular Vol. 3 The Sharia as the Main Source of Legislation? (2012), Vol. 8 Rise and Fall of the Muslim Brotherhood 2011–2013 (2016), Vol. 9 From Ruling to Opposition 2011–2013 (2017).

 

 

 

Hans Gerald Hödl, Lukas Pokorny (Hg.): Religion in Austria 3. Praesens 2017.


Religion in Austria
fills a lacuna in the study of religions in Austria, providing detailed expert accounts on varied aspects of Austrian religious history and adjoining subjects, past and present. Based on original scholarship, this book series takes a Religious Studies perspective on the vast and largely uncharted domain of religion in Austria. 

Each volume brings together pioneering research by specialists in the field, rendering the series an invaluable resource for all those interested in religion in Austria. Religion in Austria is peer-reviewed (double blind) and—starting with Volume 3—published annually by Praesens.

"The third volume of Religion in Austria adds a more systematic dimension to the series. Along with the expanded review section, this definitely makes it the most significant and conclusive reference-tool for the study of present-day religions in Austria. Everyone working in this field should have access to this series."
Karsten Lehmann, Research Professor of Interreligiosity, Church University College of Teacher Education, Wien/Krems

Angelika Walser (Hg.): "Freundschaft" im interdisziplinären Dialog. Perspektiven aus Philosophie, Theologie, Sozialwissenschaften und Gender Studies (Salzburger Theologische Studien), Tyrolia 2017.

Freundschaft ist eine der wichtigsten sozialen Beziehungsformen und ein zentrales Thema der Gegenwart. In einer unüberschaubar gewordenen und oft als kalt erfahrenen Welt bietet sie Menschen Wärme und Halt. Dieser selbstverständlichen Alltagserfahrung steht die Tatsache gegenüber, dass Freundschaft in der Theologischen Ethik bislang wenig reflektiert worden ist. Der vorliegende interdisziplinäre Sammelband zielt darauf ab, die Bedeutung von Freundschaft für die individuelle moralische Entwicklung und für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft auszuloten. Ausgehend von Aristotelesʼ Freundschaftsbegriff vereint er 16 Beiträge von AutorInnen aus Philosophie, Theologie, Sozialwissenschaften und Gender Studies, wobei der Schwerpunkt auf den theologischen Disziplinen liegt. Der Band spiegelt die Pluralität wider, die für die Beziehungsform Freundschaft charakteristisch ist, was zu einer spannenden bandinternen Auseinandersetzung führt: Aristoteles und Epikur treffen auf al Ghazzali, katholische Ehelehre stößt auf gleichgeschlechtliche Beziehungsethik, kritische Männerforschung begegnet der Politikwissenschaft.

Mit Beiträgen von Friedo Ricken, Patrick Schuchter, Martin Kellner, Marlis Gielen, Elżbieta Adamiak, Anton Bucher, Werner Wolbert, Andreas M. Weiß, Michael Rosenberger, Alexander Schmidl, Peter Siller, Martin Fischer, Alexandra Hartlieb, Angelika Walser, Elisabeth Hartlieb.

 

 

Regina Polak: Migration, Flucht und Religion. Praktisch-Theologische Beiträge. Band 2: Durchführungen und Konsequenzen, Grünewald, Ostfildern 2017. 

Migration und Flucht sind für Kirchen und Theologie »Zeichen der Zeit«. Wie lassen sich diese »Jahrhundertherausforderungen« aus christlicher Sicht wahrnehmen? Wie können EuropäerInnen einer kulturell und religiös pluralen Gesellschaft friedlich zusammenleben? Was können die Kirchen in den Migrationsgesellschaften Europas beitragen?

Regina Polak geht diesen Fragen aus interdisziplinärer Perspektive nach. Sie eröffnet empirische Einblicke in migrantische Lebensräume und -erfahrungen und innovative Zugänge zu biblischen Migrationstheologien. Migration und Flucht gehören zum Kern des christlichen Glaubens und können für Europa zum Weg in die Freiheit werden.

 

 

Hans Gerald Hödl, Johann Pock, Teresa Schweighofer (Hg.): Christliche Rituale im Wandel. Schlaglichter aus theologischer und religionswissenschaftlicher Sicht. Göttingen: Vienna University Press bei V&R unipress, 2017.

 

Rituale boomen. Doch die Kirchen haben ihr Monopol auf Rituale verloren. Der vorliegende Band identifiziert unterschiedliche Formen dieses rituellen Wandels und benennt Forschungsfelder bzw. –fragen: die Ritualdynamik wird am Beispiel der »Celestial Church« und einem evangelikalen Gottesdienst untersucht und ritualdynamische Prozesse werden anhand evangelischer und katholischer Trauungsrituale erforscht. Die Beiträge im dritten Abschnitt befassen sich mit der Entwicklung neuer Rituale und ritueller Elemente. Hierfür werden Erkenntnisse aus Familienkonstellationen für die Ritualpraxis oder die »religionshybride Festkultur« in den Blick genommen. Der Band schließt mit grundlegenden Beiträgen zur »rituellen Erfahrung« und zu Veränderungen in der rituell-liturgischen Landschaft.

Martin Luther im Widerstreit der Konfessionen. Historische und systematische Perspektiven. Hrsg. v. C. Danz/J.-H. Tück, Freiburg i. Br./Basel/Wien 2017.

Die Bedeutung Luthers für die Theologie heute

Welche Relevanz haben Rechtfertigungslehre, Anthropologie, Offenbarungsverständnis und Kirchenbegriff Martin Luthers für das Selbstverständnis der Theologien heute? Welche Impulse seines Denkens sind heute noch rezeptionsfähig? Der Band geht auf ein Symposium der beiden theologischen Fakultäten der Universität Wien zurück, das die bleibende Bedeutung Luthers und der Reformation für den Katholizismus und Protestantismus auslotete. Neben einem Beitrag der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über „Luther als Sprachereignis“ diskutieren renommierte Theologen strittige Aspekte von Luthers Theologie. Kardinal Kurt Koch und Bischof Michael Bünker bringen die Perspektive der Kirchenleitungen ein.

C. Danz (Hg): Paul Tillichs „Systematische Theologie". Ein werk- und problemgeschichtlicher Kommentar. Berlin/Boston 2017.


Paul Tillichs Systematische Theologie (1951–1963) gehört ohne Frage zu den wichtigsten und einflussreichsten theologischen Werken des 20.Jahrhunderts. In den drei Bänden seiner Dogmatik fasst er den Ertrag seines theologischen Denkens zusammen. Der vorliegende Band bietet einen werk -und problemgeschichtlichen Kommentar zu diesem Hauptwerk protestantischer Theologie. 

Die Kommentierung möchte dem Leser die Ausführungen Tillichs vor dem Hintergrund der Entwicklung seines Denkens erschließen und auf diese Weise zur eigenständigen Aneignung des Textes Anstöße geben.

Ednan Aslan / Jonas Kolb / Erol Yildiz (2017): „Muslimische Diversität. Ein Kompass zur religiösen Alltagspraxis in Österreich“. Wiesbaden.

Die vorliegende Studie bildet die Variationsbreite und Vielschichtigkeit der religiösen Alltagspraxis ab und gewährt tiefgründige Einblicke in muslimische Identitätswirklichkeiten. In den qualitativen und quantitativen Analysen wird erstmals Muslimen, die keine aktiven Mitglieder von islamischen Organisationen sind und die die überwältigende Mehrheit der Bevölkerungsgruppe stellen, besondere Beachtung zuteil.

Um angemessen auf die Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft reagieren zu können, bieten die Autoren eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für eine sachliche Debatte zur Präsenz der Muslime in Europa und für praktische Handlungsempfehlungen. Denn gerade die muslimische Diversität als Ausgangspunkt herzunehmen, eröffnet vielfältige Chancen und Potentiale für die differenzierte Beurteilung von Integrationsprozessen für die (Weiter-)Entwicklung migrationspolitischer Maßnahmen, für die Verbesserung religionspädagogischer Angebote sowie für Bemühungen, die islamische Thelogie im aktuellen westeuropäischen Kontext neu zu denken.

Ulrike Bechmann/Wolfram Reiss (Hg.): Antisemitismus in den Medien? Beschneidungsdebatte und Israelkritik in österreichischen Printmedien, Marburg: Tectum 2017

Im Jahr 2012 schlug ein Gedicht von Günther Grass hohe Wellen, das sich in offen kritischer Form gegen die Nahostpolitik Israels aussprach. Etwa zeitgleich entfachte in den deutschen und österreichischen Medien eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit religiös motivierter Beschneidungen von Jungen. Pressestimmen und LeserInnenbriefe beschränkten sich in beiden Fällen nicht nur auf die politische, beziehungsweise die medizinisch-rechtliche Ebene, sondern gaben berechtigten Anlass zu der Frage nach einem latenten bis offenen Antisemitismus im deutschsprachigen Raum.

Dieser Band vereinigt zwei unterschiedliche Studien der Forschungsfrage, ob und inwieweit Antisemitismus in der österreichischen Presse anzutreffen ist. Eingehend beschäftigt sich Bernadette Pensch mit der medialen Diskursanalyse zur Beschneidung von Jungen. Dabei nähert sie sich dem Thema über einen religionsgeschichtlichen Ansatz, in dem sie die Hintergründe der Beschneidung in Judentum und Islam beleuchtet. Petra Andorfer-Leithgöb konzentriert sich in ihrer Studie auf die Frage, ob die beiden medialen Diskurse von 2012 tatsächlich einen offenen oder sekundären Antisemitismus erkennen lassen. Zusammen bieten die Studien den religionsgeschichtlichen und kontextuellen Hintergrund für beide Debatten und konvergieren trotz eigenständiger Sujets in ihrer Metareflexion über den Antisemitismus.

 

Nähere Informationen zur Reihe

 

 

In der von Wolfram Reiss und Ulrike Bechmann herausgegebenen Reihe Anwendungsorientierte Religionswissenschaft erschienen 2017 die Bände:

Bd. 9: Cornelis Hulsman (Hg.): From Ruling to Opposition. Islamist Movements and Non-Islamist Groups in Egypt 2011-2013, Marburg: Tectum 2017

Bd. 11: Matthias Gillé: Der koptische Papst Schenuda III. Beobachtungen zu Theologie und Biografie, Marburg: Tectum 2017.

Mehr Informationen zur Reihe 

Plakat zur Reihe

Eva Synek, Das „Heilige und Große Konzil“ von Kreta (Kirche und Recht 29). Freistadt: Plöchl 2017.

2016

Appel, Kurt / Deibl, Jakob (Hg.): Barmherzigkeit und zärtliche Liebe. Das theologische Programm von Papst Franziskus. Freiburg im Breisgau: Herder 2016.

Appel, Kurt / Dirscherl, Erwin (Hg.): Das Testament der Zeit. Die Apokalyptik und ihre gegenwärtige Rezeption (=QD 278). Freiburg im Breisgau: Herder 2016.

Deibl, Jakob H.: Poetica del congedo. Hölderlin e la nominazione del divino (PerConoscenza). Übers. v. Mattia Coser. Bologna: Edizioni Dehoniane 2016.

Guanzini, Isabella: Anfang und Ursprung. Massimo Cacciari und Hans Urs von Balthasar (ratio fidei 58). Regensburg: Pustet 2016.

Hafez, Farid / Heinisch, Reinhard / Kneucker, Raoul / Polak, Regina (Hg.): Jung, muslimisch, österreichisch. Einblicke in 20 Jahre Muslimische Jugend Österreich. Wien: new academic press 2016.

Langer, Gerhard: Midrasch (Lehrbuchreihe Jüdische Studien; UTB 4675). Tübingen: Mohr Siebeck 2016.

Lohlker, Rüdiger (Hg.): Der Buchstabe bāʾ – Texte zur Einsheit des Seins in der Tradition Ibn ʿArabīs (Licht der Weisheit. Inter­diszi­plinäre Schriften­reihe zur Islam­wissen­schaft 12). Hamburg: Verlag Dr. Kovač 2016.

Lohlker, Rüdiger: Theologie der Gewalt. Das Beispiel IS. Utb 2016.

 

 

Reiss, Wolfram / Behmann, Ulrike (Hg.): Selbstbetrachtung hinter Gittern. Naikan im Strafvollzug in Deutschland und Österreich. Tectum 2016.

Rothgangel, Martin / Jäggle, Martin / Schlag, Thomas (Hrsg.): Religious Education at Schools in Europe. Part 1: Central Europe (Wiener Forum für Theologie und Religionswissenschaft 10.1). Göttingen: V&R unipress 2016.

Tück, Jan-Heiner  / Langthaler, Rudolf (Hg.): "Es strebe von euch jeder um die Wette". Lessings Ringparabel - Paradigma für die Verständigung der Religionen heute? Freiburg im Breisgau: Herder 2016.

2015

Appel, Kurt: Apprezzare la morte. Cristianesimo e nuovo umanesimo (PerConoscenza 5). Bologna: EDB 2015.

Appel, Kurt (Hg.): Preis der Sterblichkeit. Christentum und Neuer Humanismus.
Freiburg - Basel - Wien: Herder 2015.

Aslan, Ednan / Ersan-Akkilic, Evrim / Kolb, Jonas: Imame und Integration (Wiener Beiträge zur Islamforschung). Wiesbaden: Springer VS 2015

Aslan, Ednan / Hermansen, Marcia (eds.): Islam and Citizenship Education (Wiener Beiträge zur Islamforschung). Wiesbaden: Springer VS 2015.

Aslan, Ednan / Modler-El Abdaoui, Magdalena / Charkasi, Dana:
Islamische Seelsorge. Eine Empirische Studie am Beispiel Österreichs (Wiener Beiträge zur Islamforschung). Wiesbaden: Springer VS 2015.

Danz, Christian / Murrmann-Kahl, Michael (Hg.): Spekulative Theologie und gelebte Religion. Falk Wagner und die Diskurse der Moderne. Mohr Siebeck 2015.

Langthaler, Rudolf: Warum Dawkins Unrecht hat. Eine Streitschrift. Freiburg: Verlag Karl Alber 2015.

2014

Danz, Christian / Murrmann-Kahl, Michael (Hg.): Falk Wagner. Zur Revolutionierung des Gottesgedankens. Texte zu einer modernen philosophischen Theologie. Tübingen: Mohr Siebeck 2014.

Hödl, Hans Gerald / Pokorny, Lukas (eds.): Religion in Austria 2. Wien: Praesens Verlag 2014.

Langthaler, Rudolf: Geschichte, Ethik und Religion im Anschluss an Kant. Philosophische Perspektiven "zwischen skeptischer Hoffnungslosigkeit und dogmatischem Trotz" (Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Sonderband 19). 2 Bände. Berlin: De Gruyter 2014.

Libero Gerosa, Ludger Müller (Hg.): Politik ohne Religion? Laizität des Staates, Religionszugehörigkeit und Rechtsordnung.
Paderborn: Ferdinand Schöningh Verlag 2014.
272 S. kart., ISBN 978-506-77262-6

Lohlker, Rüdiger / Tamara Abu-Hamdeh (Hg.): Jihadi Thought and Ideology. Berlin: Logos 2014.
ISBN 978-3-8325-3705-0
Link zum Verlag

Potz, Richard / Synek, Eva: Orthodoxes Kirchenrecht - Eine Einführung. Aktualisierte und erweiterte 2. Auflage unter Mithilfe von Troianos, Spyros und Klutschewsky, Alexej. Freistadt: Plöchl 2014 (Kirche und Recht, vol. 28).

Rothgangel, Martin / Jäggle, Martin / Jackson, Robert (Hrsg.): Religious Education at Schools in Europe. Part 2: Western Europe (Wiener Forum für Theologie und Religionswissenschaft 10.2). Göttingen: V&R unipress 2014.

Rothgangel, Martin / Jäggle, Martin  / Skeie, Geir (Hrsg.): Religious Education at Schools in Europe. Part 3: Northern Europe (Wiener Forum für Theologie und Religionswissenschaft 10.3). Göttingen: V&R unipress 2014.

Schinkele, Brigitte / Kuppe, René / Schima, Stefan / Synek, Eva u.a. (Hg.): Recht - Religion - Kultur. Festschrift für Richard Potz zum 70. Geburtstag. Wien: Facultas 2014.

2013

Guanzini, Isabella: Il giovane Hegel e Paolo. L'amore fra politica e messianismo. Milano: Vita e Pensiero 2013.

Hödl, Hans Gerald / Pokorny, Lukas (Hrsg.): Religion in Austria 1. Wien: Praesens Verlag 2013.

Polak, Regina / Lehner-Hartmann, Andrea / Krobath, Thomas: Anerkennung in religiösen Bildungsprozessen. Interdisziplinäre Perspektiven (Wiener Forum für Theologie und Religionswissenschaft 8). Göttingen: V&R unipress 2013.

Rothgangel, Martin / Jäggle, Martin / Schlag, Thomas (Hrsg.): Religiöse Bildung an Schulen in Europa. Teil 1: Mitteleuropa (Wiener Forum für Theologie und Religionswissenschaft 5.1). Göttingen: V&R unipress 2013.

Weber, Hubert Philipp / Langthaler, Rudolf (Hrsg.): Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube. Neue Perspektiven der Debatte (Wiener Forum für Theologie und Religionswissenschaft 1). V&R unipress 2013.

2012

Ataç, Ilker / Rosenberger, Sieglinde (Hrsg.): Politik der Inklusion und Exklusion. Göttingen: V&R unipress 2012.

Bettel, Florian /Mourão Permoser, Julia / Rosenberger, Sieglinde (eds.): living rooms - Politik der Zugehörigkeiten im Wiener Gemeindebau. Wien / New York: Springer Verlag 2012.

Danz, Christian/Ritter, André (Hrsg.): Zwischen Kruzifix und Minarett. Religion im Fokus der Öffentlichkeit (=Studien zum interreligiösen Dialog 11), Waxmann Verlag, Münster-NewYork-München-Berlin 2012

Guanzini, Isabella: L'origine e l'inizio. Hans Urs von Balthasar e Massimo Caccari. Pisa 2012.

Heine, Susanne / Lohlker, Rüdiger / Potz, Richard: Muslime in Österreich. Geschichte-Lebenswelt-Religion. Grundlagen für den Dialog, Tyrolia Verlag, 2012

Kasiri, Hamid: Theologie des Herzens. Erfahrung der Anwesenheit Gottes im Islam (=Islam 21 Bd. I), Peter Lang Verlag, Wien 2012

Stoeckl, Kristina / Nautz, J. / Siebenrock, R. A. (Hg.): Öffentliche Religionen in Österreich. Politikverständnis und zivilgesellschaftliches Engagement. Innsbruck: University Press 2012.

2011

Lohlker, Rüdiger: Islamisches Recht (= Reihe Islamica Band 4), facultas wuv, 2011.

Polak, Regina (Hg.): Zukunft. Werte. Europa. Die europäische Wertestudie 1990-2010. Österreich im Vergleich, Böhlau 2011

Rosenberger, Sieglinde / Sauer, Birgit (Hg.): Politics, Religion and Gender. Framing and regulating the veil,  London/New York: Routledge 2011.

2010

Guanzini, Isabella: Lo spirito è un osso. Postmodernità, materialismo e teologie in Slavoj Zizek. Citadella, Assisi 2010.

Hödl, Hans Gerald/Futterknecht, Veronika (Hrsg.): Religionen nach der Säkularisierung. Festschrift für Johann Figl zum 65. Geburtstag, Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft Bd. 4, LIT, Wien 2010.

Rosenberger, Sieglinde (Hg.): Asylpolitik in Österreich. Wien 2010, Facultas Verlag.