Kongress der European Society of Women in Theological Research (ESWTR) „Translation - Transgression - Transformation“, 23.-26.8.2017

Grenzüberschreitungen von Migrantinnen sind Anstoß zu Bewegung und Veränderung traditioneller Denkmuster und Gewohnheiten in den Gesellschaften und Religionen Europas. „Über-setzen“ von einer Zeit und einer Kultur in die andere bedeutet Horizonterweiterung und birgt ungeahnte Potenziale der Hoffnung.

Der Kongress fragt nach den Aus- und Entgrenzungen, die mit den Transformationsprozessen in einem religiös pluralen Europa verbunden sind. Aus einer theologischen Perspektive heraus möchte er einen Beitrag zur öffentlichen Debatte über Migration in Europa leisten.
Dabei markiert er drei Grenzgebiete, die es in Grenzgängen auszuloten und zu erforschen gilt:
1.) Biblische Grenzgänge: Übersetzung als Brückenschlag zwischen Vertrautem und Fremdem.
2.) Ethische Grenzgänge: Migration als Erfahrung von Grenzen.
3.) Interreligiöse/interkonfessionelle Grenzgänge: Dialog zwischen den Religionen und Konfessionen als Impuls zu Veränderung und Wandel.

Ort: Wien, Kardinal-König-Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien
Kontaktperson: Dr. Agnethe Siquans, Institut für Bibelwissenschaft der Universität Wien
(agnethe.siquans@univie.ac.at)